Es gibt sehr viele Möglichkeiten einen Kredit aufzunehmen. Für welchen Kredit man sich auch immer entscheidet, man sollte sich über die Zinsen, die gezahlt werden müssen, sehr genau informieren, denn die Zinsen bestimmen darüber, wie viel ein Kredit am Ende kostet.

Günstige Ratenkredite

Ratenkredite oder auch Verbraucherkredite sind nach wie vor sehr beliebt, denn bei diesen Krediten halten sich die Kreditzinsen meist im Rahmen. Im Schnitt zahlt man für einen Ratenkredit zwischen 3,5 % und 5,5% als effektiven Jahreszins. Am besten kann man die Angebote bei einem Kreditvergleich sehen und dann die Bank finden, die das günstigste Angebot hat. Man sollte sich aber nicht von einem besonders günstigen Kreditangebot locken lassen, denn es gibt Banken, die den Zinssatz an die Bonität der Kunden knüpfen. Das heißt, wer eine gute Bonität hat, der wird auch mit günstigen Zinsen belohnt. Ein Vergleich ist aber immer dann von Vorteil, wenn es um einen Kredit über 20.000,- Euro geht, denn für diese Summe sollte es ein Ratenkredit und kein Dispokredit sein.

Der teure Dispokredit

Im Grunde ist ein Dispositionskredit oder auch kurz Dispokredit nicht anderes als eine Überziehung des Kontos. Wer regelmäßig einen Dispokredit nutzt, der zahlt am Ende zu viel, denn die Zinsen dieses bequemen Kredits sind alles andere als günstig. In der Regel bezahlt man heute für einen Dispokredit rund zwölf Prozent an Zinsen. Wenn man das Konto nicht zum vereinbarten Termin ausgleicht, dann werden noch einmal so etwas wie Strafzinsen fällig. Bei höheren Beträgen ist es immer sinnvoll, einen normalen Ratenkredit aufzunehmen, denn dann kann man bei den Zinsen eine Menge Geld sparen. Wenn man den Dispokredit nicht mehr bezahlen kann, dann ist es keine schlechte Idee, über eine Umschuldung nachzudenken, bei der der teure Dispokredit von einem deutlich günstigeren Ratenkredit abgelöst wird.

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